

DIE GRÜNDUNG 1975/76

Am 11. Mai 1975 wurde in Nassenhausen der Schützenverein St. Martins-Schützen Nassenhausen e.V. gegründet. Anlass war der Wunsch, eine eigene Schützengemeinschaft im Ort aufzubauen, nachdem zuvor regelmäßig Schießabende in den Nachbarorten Landsberied und Jesenwang besucht wurden.
42 Gründungsmitglieder trugen sich in die Vereinsliste ein. Der Verein wurde kurz darauf beim Bayerischen Sportschützenbund angemeldet und offiziell anerkannt.
Noch im Gründungsjahr wurde im Gasthaus Eibl eine erste Schießanlage mit vier Ständen errichtet. Der Aufbau erfolgte mit Unterstützung des Patenvereins Schützen Jesenwang und vollständig in Eigenleistung der Vereinsmitglieder. Damit war die Grundlage für einen regelmäßigen Schießbetrieb geschaffen.

Bereits im Jahr 1976 wurde das erste Königsschießen durchgeführt. In diesem Zusammenhang beschloss der Verein die Stiftung einer Königsscheibe. Der sportliche Wettbewerb nahm damit früh einen festen Platz im Vereinsleben ein.
Am 16. Mai 1976 wurde der Schießstand feierlich gesegnet. Die Weihe nahm Pfarrer Johann Degenhart in Anwesenheit zahlreicher Mitglieder und Gäste vor.
In den folgenden Jahren wuchs der Verein kontinuierlich. Der Schießbetrieb wurde ausgebaut, Vereinsfeste etabliert und das gesellschaftliche Leben im Ort aktiv mitgestaltet. Die St. Martins-Schützen entwickelten sich zu einem festen Bestandteil des Dorflebens in Nassenhausen.

Ein bedeutender Meilenstein in der Vereinsgeschichte war die Fahnenweihe im Jahr 1983. Mit der Anschaffung einer eigenen Vereinsfahne erhielt der Verein ein sichtbares Symbol seiner Identität und seines Zusammenhalts. Die Fahnenweihe wurde feierlich begangen und festigte die Stellung des Vereins innerhalb der örtlichen Vereinsgemeinschaft.
Ab Mitte der 1980er-Jahre nahmen die St. Martins-Schützen regelmäßig an den Rundenwettkämpfen des Schützengaus Fürstenfeldbruck teil. Der sportliche Anspruch entwickelte sich stetig weiter, ebenso die organisatorischen Strukturen des Vereins.

Feierliche Schießstandweihe mit Pfarrer Johann Degenhart
Mit Ministranten, Vereinsmitgliedern und Ehrengästen wurde der neue Schießstand am 16. Mai 1976 offiziell gesegnet.
Bereits im Jahr 1976 wurde das erste Königsschießen durchgeführt. In diesem Zusammenhang beschloss der Verein die Stiftung einer Königsscheibe. Der sportliche Wettbewerb nahm damit früh einen festen Platz im Vereinsleben ein.
Am 16. Mai 1976 wurde der Schießstand feierlich gesegnet. Die Weihe nahm Pfarrer Johann Degenhart in Anwesenheit zahlreicher Mitglieder und Gäste vor.
In den folgenden Jahren wuchs der Verein kontinuierlich. Der Schießbetrieb wurde ausgebaut, Vereinsfeste etabliert und das gesellschaftliche Leben im Ort aktiv mitgestaltet. Die St. Martins-Schützen entwickelten sich zu einem festen Bestandteil des Dorflebens in Nassenhausen.
Im Sommer 1994 wurde die bestehende Schießkabine abgerissen. In den Weihnachtsferien 1994 errichteten zahlreiche freiwillige Helfer einen neuen Schießstand.
Die feierliche Einweihung des Neubaus fand am 19. Februar 1995 statt. Gauschützenmeister Hans Arzberger nahm die Einweihung vor. Mit dem neuen Schießstand erhielt der Verein eine zeitgemäße sportliche Heimat.
Am 8. Oktober 2000 feierten die St. Martins-Schützen ihr 25-jähriges Bestehen. Das Jubiläum wurde mit einem Kirchenzug, einem Festgottesdienst, einem gemeinsamen Mittagessen sowie einem Adlerschießen begangen. Der Erlös des Adlerschießens kam dem Adelshofener Kindergarten zugute.
In den folgenden Jahren nahmen die St. Martins-Schützen regelmäßig an den Rundenwettkämpfen teil. In der Saison 2004/2005 gelang der Aufstieg in die A-Klasse.
Parallel dazu prägten zahlreiche Veranstaltungen das Vereinsjahr, darunter Dorffeste, Vereinsausflüge, Skifahrten sowie das jährliche Gansschießen mit dem Patenverein Jesenwang zu Ehren des heiligen St. Martin.
Der Verein legte verstärkt Wert auf Nachwuchsarbeit und stabile Vereinsstrukturen. Die Jugendabteilung entwickelte sich kontinuierlich weiter und wurde zu einem festen Bestandteil des Vereinslebens.
Seit September 2013 wird der Verein von einer konstanten Vorstandschaft geführt, die den Verein organisatorisch, sportlich und gesellschaftlich weiterentwickelte.
Im Jahr 2023 wurde mit dem JEYCO-Cup erstmals ein eigener Jugendwettbewerb ins Leben gerufen. Der Wettbewerb richtet sich an Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahren und verfolgt das Ziel, den Nachwuchs für den Schießsport zu begeistern und nachhaltig zu fördern. Der JEYCO-Cup findet seither jährlich statt.
Im Jahr 2025 feierten die St. Martins-Schützen Nassenhausen ihr 50-jähriges Bestehen. Das Jubiläumsjahr stand im Zeichen von Rückblick, Dank und Zukunftsausrichtung und würdigte fünf Jahrzehnte ehrenamtliches Engagement und gelebte Gemeinschaft.
Ebenfalls im Jubiläumsjahr 2025 erfolgte ein bedeutender Schritt in der Vereinsentwicklung: Die bestehende Schießanlage wurde vollständig auf eine moderne elektronische Zieleinrichtung umgerüstet.
Mit dieser Maßnahme wurde der Schießbetrieb technisch auf den aktuellen Stand gebracht und die Grundlage für einen zeitgemäßen, sicheren und nachhaltigen Trainings- und Wettkampfbetrieb geschaffen. Die neue Anlage stärkt insbesondere die Attraktivität des Vereins für alle Altersklassen und sichert den sportlichen Betrieb für die Zukunft.
Seit der Gründung im Jahr 1975 haben sich die St. Martins-Schützen Nassenhausen stetig weiterentwickelt. Tradition, Gemeinschaft und Offenheit für Neues prägen den Verein bis heute und bilden die Grundlage für ein lebendiges Vereinsleben im Ort.
